Asien-Pazifik-Märkte setzten ihren Aufschwung trotz KI-Bedenken fort
Istanbul, 11. Februar (Hibya) - Die Asien-Pazifik-Märkte waren am Mittwoch überwiegend im Aufschwung und setzten ihren Anstieg fort, obwohl KI-Bedenken und schwache Wirtschaftsdaten die US-Investoren erschreckten.
Der US-Einzelhandelsbericht für Dezember zeigte, dass die Verbraucherausgaben stabil blieben und das monatliche Wachstum von 0,4%, das von den Ökonomen in einer Dow-Jones-Umfrage erwartet wurde, verfehlt wurde.
In Asien bewerten die Investoren die neuesten Daten aus China. Laut den am Mittwoch veröffentlichten Daten des Nationalen Statistikamtes Chinas stieg der Verbraucherpreisindex des Landes im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 0,2%. Diese Zahl liegt unter der Prognose der Ökonomen von 0,4% und ist ein Hinweis darauf, dass deflationäre Druck weiterhin in einem Umfeld ohne stärkere Anreize bestehen.
Der S&P/ASX 200 Index in Australien stieg um 1,43%. Der Kospi-Index in Südkorea stieg um 0,6% und setzte seinen Aufstieg zum dritten Tag in Folge fort, während der Kosdaq-Index für kleinere Unternehmen um 0,55% stieg. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 0,13%, während der CSI 300 Index in China um 0,26% fiel. Die Märkte in Japan waren aufgrund eines Feiertags geschlossen.
In den USA fiel der S&P 500 um 0,33%, und der Nasdaq Composite sank um 0,59%, da KI-Bedenken an der Wall Street dominierend waren. Der Dow Jones Industrial Average stieg jedoch um 0,1% und erreichte mit 50.188,14 einen Rekordschluss. Der Index brach zum dritten Mal an diesem Tag einen Rekord, nachdem er letzte Woche erstmals die Marke von 50.000 überschritten hatte.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell