Bulgarien diskutiert Anhebung des Mindestlohns auf 660 Euro
Sofia, 23. Oktober (Hibya) - Der Nationale Rat für Dreiseitige Zusammenarbeit in Bulgarien erörterte einen Entwurf, der eine Erhöhung des Mindestlohns auf 660 Euro ab dem 1. Januar 2027 vorsieht. Der Vorschlag umfasst auch eine Anhebung des gesetzlichen Mindeststundenlohns auf 3,88 Euro.
Der Nationale Rat für Dreiseitige Zusammenarbeit in Bulgarien erörterte einen Entwurf zur Erhöhung des Mindestlohns für das Jahr 2027. Dem Vorschlag zufolge soll der monatliche Mindestlohn ab dem 1. Januar 2027 auf 660 Euro und der Mindeststundenlohn auf 3,88 Euro steigen.
Die bulgarische Ministerin für Arbeit und Sozialpolitik, Natalia Efremova, erklärte, dass die vorgeschlagene Erhöhung unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Bedingungen des Landes und der Möglichkeiten des Staatshaushalts ausgearbeitet worden sei. Efremova zufolge würden dadurch die Einkommen von rund 462.000 Beschäftigten mit Mindestlohn steigen.
Efremova teilte mit, dass für 2027 eine Erhöhung des Mindestlohns um 39,80 Euro beziehungsweise 6,4 Prozent vorgesehen sei. Die Ministerin betonte, dass die Maßnahme dazu beitragen solle, die Kaufkraft der Beschäftigten zu erhalten.
Nach Abschluss der Beratungen wird der Entwurf dem Ministerrat zur Prüfung vorgelegt.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell