Dollarindex verharrt vor CPI-Daten bei rund 97
Istanbul, 13. Februar (Hibya) – Der Dollarindex bewegte sich am Freitag zum vierten Mal in Folge seitwärts um die Marke von 97, da sich die Anleger auf die Januar-Daten zum Verbraucherpreisindex (CPI) konzentrieren, die die Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik der US-Notenbank (Fed) beeinflussen könnten.
Es wird erwartet, dass die Gesamtinflation von 2,7 % auf 2,5 % sinkt, während die Kerninflation von 2,6 % auf 2,5 % zurückgehen dürfte.
Zu Beginn dieser Woche unterstrichen starke US-Daten zu den Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes, während die jüngsten wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe über den Prognosen lagen.
Die Märkte erwarten derzeit, dass die Fed die Zinsen im März unverändert lässt und später im Jahr zwei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte – im Juni und September – vornimmt.
Im Wochenverlauf dürfte der Dollar gegenüber dem Yen um mehr als 2 % nachgeben, nachdem Japans Premierministerin Sanae Takaichi einen klaren Wahlsieg errungen hat und neue verbale Interventionen aus Tokio erfolgten. Der australische Dollar verzeichnete ebenfalls starke Gewinne nach „hawkishen“ Signalen der Reserve Bank of Australia.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell