Eine Person tot, 37 Verletzte bei neuem Zugunglück in Spanien
Madrid, 21. Januar (Hibya) – Eine Person kam ums Leben und 37 weitere wurden verletzt, mindestens vier von ihnen schwer, nachdem ein Vorortzug nahe Barcelona mit einer eingestürzten Mauer auf den Gleisen kollidierte.
Der Unfall ereignete sich am Dienstagabend in der Ortschaft Gelida in der Nähe von Barcelona. Der Zug entgleiste, nachdem er gegen eine eingestürzte Mauer geprallt war.
Die katalanische Polizei teilte spanischen Medien mit, dass der Lokführer bei dem Unfall ums Leben kam. 37 Menschen wurden verletzt, mindestens vier von ihnen schwer.
Zum Zeitpunkt des Aufpralls befanden sich drei Auszubildende mit dem Lokführer im Zug. Die Rettungskräfte benötigten etwa eine Stunde, um einen der Auszubildenden aus den Trümmern zu befreien.
Laut El Mundo kam es in Katalonien den ganzen Tag über zu heftigen Regenfällen, die zu verschiedenen Zwischenfällen im Eisenbahnnetz der Region führten.
Bereits am Sonntagabend hatte sich nahe Adamuz in Südspanien ein schweres Zugunglück ereignet, bei dem mindestens 41 Menschen ums Leben kamen und mehr als 150 verletzt wurden.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell