Energiesicherheit und Inflationssorgen stehen auf der Agenda der globalen Märkte
Istanbul, 22. Mai (Hibya) - In der von İkon Menkul veröffentlichten Marktanalyse wurde festgestellt, dass Energiesicherheit, Inflationsdruck und geopolitische Entwicklungen auf den globalen Märkten im Vordergrund stehen.
In der von İkon Menkul veröffentlichten Marktanalyse wurde festgestellt, dass Energiesicherheit, Inflationsrisiken und geopolitische Entwicklungen im Fokus der Anleger auf den globalen Märkten stehen.
In der Analyse wurde berichtet, dass US-Außenminister Marco Rubio erklärte, es gebe positive Signale in den Verhandlungen mit dem Iran, man solle jedoch nicht übermäßig optimistisch sein. Zudem wurde betont, dass die kommenden Tage für die Gespräche von entscheidender Bedeutung seien. Es wurde auch angegeben, dass US-Präsident Donald Trump sagte, die Verhandlungen mit dem Iran würden auf die eine oder andere Weise zu einem Ergebnis führen und der Konflikt werde enden.
In dem Bericht wurde festgehalten, dass Trump den Versuch Irans ablehnte, Gebühren für kommerzielle Durchfahrten durch die Straße von Hormus zu erheben, und betonte, dass die Meerenge als internationale Wasserstraße offen bleiben müsse.
In die Analyse wurden auch Daten des Internationalen Getreiderats (IGC) aufgenommen. Demnach wird erwartet, dass die weltweite Getreideproduktion in der Saison 2025-2026 um 6 Prozent auf 2,48 Milliarden Tonnen steigen wird. Dennoch wurde festgestellt, dass Klimarisiken, Energie- und Düngemittelkosten sowie geopolitische Spannungen die Fragilität der Agrarmärkte weiterhin aufrechterhalten.
Laut Gazprom-Daten sind die Gaseinspeicherungen in Europas Erdgasspeichern auf die niedrigsten Werte seit Beginn der Messungen gefallen. Gleichzeitig wurde berichtet, dass die Kerninflation in Japan im April auf 1,4 Prozent zurückging und damit den niedrigsten Stand der letzten vier Jahre erreichte.
Der Bericht enthielt auch Erklärungen von Vertretern der US-Notenbank (Fed), wonach die Fed-Mitglieder Thomas Barkin und Austan Goolsbee auf Inflationsrisiken hinwiesen und signalisierten, dass aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen eine von Zinssenkungen entfernte, stärker restriktive geldpolitische Haltung beibehalten werden könnte.
Andererseits wurde darauf hingewiesen, dass die OPEC+-Gruppe bei ihrer Sitzung am 7. Juni voraussichtlich eine Produktionssteigerung um 188 Tausend Barrel pro Tag beschließen wird, was die Botschaft vermittle, dass die Angebotskontrolle auf dem Markt fortgesetzt werde.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell