Gerapetritis: Wir stellen Diplomatie vor den Krieg und fördern Stabilität statt Chaos
Kairo, 18. Januar (Hibya) - Der griechische Außenminister Giorgos Gerapetritis erklärte nach dem trilateralen Außenministertreffen mit Ägypten und Zypern, dass sie regionale Stabilität, internationales Recht und die Friedensbemühungen in Gaza unterstützen.
Der griechische Außenminister Giorgos Gerapetritis äußerte sich nach dem trilateralen Treffen der Außenminister, das am 18. Januar 2026 in Kairo mit Ägypten und Zypern stattfand. Er erklärte, dass regionale und internationale Entwicklungen erörtert wurden, und sagte: „Wir stellen die Diplomatie vor den Krieg und fördern Stabilität in der Region statt Chaos.“
Im Mittelpunkt der Gespräche standen insbesondere die Lage im Gazastreifen und im Westjordanland sowie Syrien, Jemen, Sudan, das Horn von Afrika, Iran und Libyen. Gerapetritis teilte auch seine Sicht zum Friedensprozess in Gaza mit: „Wir stellen uns das Mittelmeer nicht als eine von Konflikten geprägte Region vor, sondern als eine Region, in der alle Völker und künftigen Generationen in Frieden leben werden.“
Der Minister betonte, dass Griechenland die auf Resolutionen der Vereinten Nationen (UN) basierende Zwei-Staaten-Lösung unterstützt und dem Recht des palästinensischen Volkes auf die Gründung eines unabhängigen Staates große Bedeutung beimisst. Zudem bestätigte er, dass US-Präsident Trump Griechenland eingeladen habe, Gründungsmitglied des Friedensrates zu werden, und erklärte: „Griechenland steht an der Seite aller Initiativen, die Frieden, Sicherheit und Stabilität fördern.“
Gerapetritis ging auch auf die historischen Grundlagen der trilateralen Zusammenarbeit und die maritime Sicherheit ein und sagte: „Griechenland, Ägypten und Zypern messen der vollständigen Umsetzung des internationalen Seerechts und der Sicherheit der Seewege besondere Bedeutung bei. Insbesondere das Rote Meer ist ein kritischer Knotenpunkt der internationalen Handelsrouten.“
Das Treffen umfasste außerdem Themen zur Stärkung der regionalen Zusammenarbeit sowie zur Schaffung neuer Chancen in den Bereichen Wirtschaft, Handel, Tourismus, Energie und Technologie.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell