Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Der Spot-Goldpreis stieg um 0,1 % auf 4.452,27 US-Dollar je Unze, während die US-Gold-Futures um 0,2 % auf 4.459,85 US-Dollar je Unze zulegten. Das gelbe Metall verzeichnete in der vorherigen Sitzung einen Anstieg von 2,7 % – den stärksten Tagesgewinn seit Wochen –, da sich Anleger angesichts zunehmender Unsicherheit an den globalen Märkten den Edelmetallen zuwandten.

In der vergangenen Woche erreichte Gold mit 4.549,71 US-Dollar je Unze ein Rekordhoch, fiel anschließend jedoch aufgrund intensiver Gewinnmitnahmen zurück. Seitdem haben sich die Preise erholt und nähern sich erneut den Höchstständen.

Dieser Anstieg ist größtenteils auf die Entwicklungen in Venezuela zurückzuführen. US-Streitkräfte führten am Wochenende eine überraschende Operation durch und nahmen Präsident Nicolás Maduro fest, was das geopolitische Risiko deutlich erhöhte und die Rohstoffmärkte erschütterte.

Nach Angaben von Beamten wurde Maduro in die USA überstellt, um sich langjährigen Drogendeliktsvorwürfen zu stellen, und plädierte am Montag vor einem Gericht in New York auf nicht schuldig.

US-Präsident Donald Trump plant, sich mit Führungskräften großer US-Ölunternehmen zu treffen, um Möglichkeiten zur Steigerung der Ölproduktion Venezuelas zu erörtern.

Die Erwartung, dass geopolitische Spannungen und politische Veränderungen über einen längeren Zeitraum anhalten werden, hat die Attraktivität von Gold als Absicherungsinstrument gegen Volatilität erhöht.

Die Goldpreise werden zudem durch Erwartungen weiterer Zinssenkungen in den USA im Jahr 2026 gestützt. Die Märkte preisen derzeit zwei weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Fed) in diesem Jahr ein, was nicht verzinsliche Anlagen wie Gold unterstützt.

Der Präsident der Federal Reserve Bank von Minneapolis, Neel Kashkari, erklärte, dass die Inflation in den USA allmählich nachlasse, was die Hoffnungen stärkte, dass die Zentralbank bei anhaltend moderatem Preisdruck Spielraum für eine Lockerung der Geldpolitik haben könnte.

Anleger beobachten die anstehenden US-Konjunkturdaten genau, um weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der Fed zu erhalten. Der für Freitag erwartete Arbeitsmarktbericht außerhalb der Landwirtschaft für Dezember dürfte ein wichtiger Indikator für die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes sein und die Zinserwartungen in den kommenden Monaten beeinflussen.

Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell

 

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