Indizes in den Asien-Pazifik-Märkten überwiegend im Minus
Istanbul, 4. Februar (Hibya) – In den Asien-Pazifik-Märkten gaben die Indizes am Mittwoch überwiegend nach, nachdem eine Verkaufswelle bei US-Technologieaktien die Stimmung belastete.
Der japanische Nikkei 225 verlor aufgrund von Technologiewerten 1,2%. Zu den größten Verlierern zählten der Chipaustüster Lasertec (−7%) und der Spielehersteller Konami Group (−5,8%). Der Halbleiterausrüster Tokyo Electron gab um 3,2% nach.
Der Topix sank um 0,39%. Australiens S&P/ASX 200 drehte ins Plus und stieg um 0,45%. Der südkoreanische Kospi legte um 0,4% zu, während der Nebenwerteindex Kosdaq um 1,01% kletterte. Der Hang Seng in Hongkong verlor 0,1%, der CSI 300 gab um 0,28% nach.
Die Aktien von Nintendo fielen um mehr als 9%, obwohl das Unternehmen seine Jahresendprognose für die Switch-2-Konsole beibehielt. Investoren bewerteten mehrere potenzielle Gegenwinde, darunter die Frage, ob der beispiellose Anstieg der Speicherpreise—ein zentraler Bestandteil der Konsolen—das Unternehmen belasten könnte.
In den USA fiel der S&P 500 über Nacht, da Anleger Technologiewerte verkauften und in breiter mit der Konjunkturerholung verbundene Aktien umschichteten.
Der breite Marktindex schloss 0,84% tiefer bei 6.917,81 Punkten. Der Dow Jones Industrial Average verlor 166,67 Punkte bzw. 0,34% und schloss bei 49.240,99 Punkten, nachdem er zuvor mit 49.653,13 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht hatte. Der Nasdaq Composite schloss 1,43% niedriger bei 23.255,19 Punkten.
Die meisten Technologiewerte—darunter viele der „Magnificent Seven“, die bisher berichtet haben—standen im Minus: Microsoft und Meta Platforms fielen um mehr als 2%, Apple gab leicht nach. KI-Vorreiter Nvidia verlor nahezu 3% und weitete seine Jahresverluste aus. Gleichzeitig setzten Softwareaktien ihren Rückgang 2026 fort; ServiceNow und Salesforce verloren rund 7%.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell