Irans Außenminister Araghchi trifft türkischen Präsidenten Erdoğan
Istanbul, 30. Januar (Hibya) – Der iranische Außenminister Seyed Abbas Araghchi traf den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan.
Der iranische Außenminister Seyed Abbas Araghchi, der zu Gesprächen mit hochrangigen türkischen Vertretern in die Türkei gereist ist, traf Präsident Recep Tayyip Erdoğan.
Bei dem Treffen erörterten beide Seiten die sehr guten Beziehungen zwischen Iran und der Türkei in verschiedenen Bereichen und betonten ihre Entschlossenheit, die Beziehungen in allen Bereichen zu stärken.
Araghchi dankte der türkischen Regierung und dem türkischen Volk für ihre Solidarität mit Iran, für die entschlossene Haltung Ankaras, insbesondere für die Erklärungen von Präsident Erdoğan zur Unterstützung der iranischen Souveränität und zur Ablehnung ausländischer Einmischung, sowie für dessen Betonung der Einheit der islamischen Länder gegenüber Völkermord, Kriegshetze und Expansionismus des zionistischen Regimes.
Araghchi unterstrich zudem die Notwendigkeit, die Solidarität zwischen islamischen und regionalen Ländern zu stärken, um Bedrohungen und schädlichen Eingriffen in die inneren Angelegenheiten der Länder Westasiens entgegenzutreten.
Der iranische Außenminister schilderte ausführlich die jüngsten Ereignisse im Iran, die infolge des Eindringens gewalttätiger und terroristischer Elemente in friedliche Volksversammlungen in Gewalt umschlugen und bei denen Hunderte von Sicherheitskräften und Zivilisten ums Leben kamen, und betonte die Bedeutung der Wachsamkeit aller regionalen Länder gegenüber irreführenden und einseitigen Darstellungen westlicher und israelischer Medien zu Irans inneren Angelegenheiten.
Araghchi erinnerte an die prinzipielle Haltung der Islamischen Republik Iran, Diplomatie zum Schutz der Interessen des iranischen Volkes und zur Verhinderung einer Eskalation regionaler Spannungen einzusetzen, und betonte, dass Teheran sich niemals von Verhandlungen und Dialogen auf der Grundlage gegenseitigen Respekts und der Anerkennung legitimer Interessen und Sorgen des iranischen Volkes entfernt habe.
Präsident Erdoğan übermittelte seinerseits dem iranischen Präsidenten seine herzlichsten Grüße und äußerte die Zuversicht, dass die iranische Regierung und das iranische Volk die aktuellen Herausforderungen durch nationale Einheit und Zusammenhalt überwinden werden.
Unter Hinweis auf die Bemühungen seines Landes um eine Deeskalation der Spannungen und eine Rückkehr zur Diplomatie betonte Erdoğan, dass die Region eine weitere Eskalation der Unsicherheit nicht verkraften könne. Er erklärte, dass Diplomatie die einzige Lösung für die iranische Nuklearfrage sei, und sagte, die Türkei sei bereit, in dieser Hinsicht alle Anstrengungen zu unternehmen.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell