Ölpreise sinken aufgrund geopolitischer Entwicklungen und Angebotsfaktoren
Istanbul, 26. Januar (Hibya) – An den Märkten, an denen Investoren geopolitische, handelsbezogene und angebotsseitige Faktoren bewerten, starteten die Ölpreise mit Verlusten in die neue Woche. Die Futures auf die Referenzsorte Brent fielen am Montag unter 66 US-Dollar je Barrel, während die Futures auf West Texas Intermediate (WTI) unter 61 US-Dollar je Barrel sanken.
Die Spannungen im Nahen Osten bleiben nach der Stationierung einer US-Flugzeugträgerkampfgruppe im Fokus und schüren die Sorgen vor einer möglichen Eskalation mit dem Iran, die die Energieflüsse aus der Region bedrohen könnte.
US-Präsident Donald Trump drohte mit der Einführung von Zöllen in Höhe von 100 %, falls Kanada ein Abkommen mit China unterzeichnen sollte. Der kanadische Premierminister Carney stellte jedoch klar, dass Ottawa eine solche Vereinbarung nicht anstrebt, und betonte, dass das jüngste Abkommen lediglich die Zölle in einigen wenigen Sektoren gesenkt habe.
Unterdessen stützte ein schwerer Wintersturm in den USA die Preise, indem er die Heiznachfrage erhöhte. Die Ölexporte Kasachstans dürften nach der Reparatur einer Offshore-Anlegeanlage wieder zur Normalität zurückkehren und damit einen Teil der Gewinne ausgleichen.
Unterdessen endeten die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine ohne Fortschritte, doch beide Seiten vereinbarten, die Verhandlungen am kommenden Wochenende fortzusetzen.