Tsahkna: Unsere Isolierung Russlands darf nicht einmal für einen Moment aufhören
Tallinn, 19. Juli (Hibya) – Der estnische Außenminister Margus Tsahkna verurteilte den jüngsten groß angelegten russischen Luftangriff auf Kiew und rief dazu auf, die Maßnahmen zur Isolierung Moskaus ohne Unterbrechung fortzusetzen.
Der estnische Außenminister Margus Tsahkna erklärte, Russland habe in der vergangenen Nacht einen der größten Luftangriffe auf Kiew seit Beginn der umfassenden Invasion durchgeführt und dabei 40 ballistische Raketen auf Wohngebäude, Einkaufszentren und Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs abgefeuert.
Mit Blick auf die zivilen Opfer des Angriffs sagte Tsahkna: „Mindestens eine Person wurde getötet und viele weitere wurden verletzt. Russlands Brutalität wirkt sich weiterhin verheerend auf die Zivilbevölkerung aus.“ Tsahkna erklärte, dass die menschlichen Verluste nach fünf Jahren umfassenden Krieges ein erschütterndes Ausmaß erreicht hätten, und betonte, dass die Welt dieser Situation gegenüber nicht gleichgültig bleiben könne.
Tsahkna unterstrich, dass die Verantwortlichen bestraft werden müssten, und sagte: „Die für diese Verbrechen Verantwortlichen müssen mit aller Konsequenz zur Rechenschaft gezogen werden.“
Mit Verweis auf den Grund für Moskaus Terrorpolitik schloss Tsahkna seine Erklärung mit den Worten: „Moskau greift auf Terror zurück, wenn es weiß, dass ihm strategische Erfolge auf anderem Wege entgleiten. Genau deshalb darf unsere Isolierung Russlands nicht einmal für einen Moment aufhören.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell