Anand: Kanada wird die Bemühungen um ein Friedensabkommen unterstützen
Ottawa, 8. September (Hibya) – Kanadas Außenministerin Anita Anand erklärte, zur Unterstützung des Völkerrechts würden Beschränkungen für den Handel mit Produkten aus illegalen Siedlungen im Westjordanland eingeführt.
Kanadas Außenministerin Anita Anand äußerte sich zur Nahostpolitik Kanadas und zur Vision einer Zwei-Staaten-Lösung.
Anand erinnerte an die historische Haltung ihres Landes und erklärte: „Seit mehr als 70 Jahren vertreten aufeinanderfolgende kanadische Regierungen die Auffassung, dass eine Zwei-Staaten-Lösung der Weg zu einem langfristigen Frieden ist, der auch Israels legitime Sicherheitsbedenken berücksichtigt.“
Ministerin Anand erklärte, dass die Siedlungsaktivitäten in der Region die Grundlage für Frieden beschädigten, und sagte: „Die illegalen Siedlungen im Westjordanland untergraben diese Ziele erheblich.“
Anand betonte das gemeinsame Vorgehen mit internationalen Verbündeten und sagte: „Heute unterstützt Kanada gemeinsam mit dem Vereinigten Königreich, Frankreich und vielen anderen internationalen Partnern das Völkerrecht, um die Aussicht auf eine Zwei-Staaten-Lösung zu bewahren.“
Bei der Ankündigung der geplanten Handelsmaßnahmen erklärte Außenministerin Anand: „In den kommenden Monaten werden wir Beschränkungen für den Warenhandel mit Siedlungen im Westjordanland einführen, die nach internationalem Recht illegal sind.“
Anand schloss ihre Erklärung mit den Worten: „Kanada wird weiterhin die Bemühungen um ein dauerhaftes Friedensabkommen unterstützen, das sowohl Israelis als auch Palästinensern Sicherheit und Schutz bietet.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell