Anand: Zwangsarbeit hat keinen Platz in den Lieferketten Kanadas
Ottawa, 28. Juli (Hibya) – Kanadas Außenministerin Anita Anand erklärte, dass öffentliche Konsultationen zur Unterstützung der Umsetzung des Gesetzes C-35 sowie zur Identifizierung von Importen eingeleitet wurden, die mit Zwangsarbeit in Verbindung stehen.
Kanadas Außenministerin Anita Anand informierte über die Maßnahmen zur Bekämpfung von Zwangsarbeit und zum Schutz der Lieferketten.
Anand erläuterte Ziel und Umfang des Konsultationsprozesses und sagte: „Zwangsarbeit hat keinen Platz in den Lieferketten Kanadas. Um die rechtzeitige Umsetzung des Gesetzes C-35 zu unterstützen, starten wir öffentliche Konsultationen darüber, wie Importe identifiziert werden können, die mit Zwangsarbeit in Verbindung stehen, und prüfen zusätzliche Sorgfaltspflichten für kanadische Unternehmen, die im Ausland tätig sind.“
Ministerin Anand rief alle Beteiligten zur Mitwirkung auf und erklärte: „Kanadierinnen und Kanadier, Unternehmen, Arbeitnehmerorganisationen und Organisationen der Zivilgesellschaft sind eingeladen, ihre Stellungnahmen bis zum 21. August einzureichen. Gemeinsam können wir Arbeitnehmer schützen, Menschenrechte verteidigen und gleiche Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen schaffen.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell