Anleiherenditen steigen: Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen erreicht 4,63 Prozent
Istanbul, 22. Juli (Hibya) – Während der Verkaufsdruck an den globalen Anleihemärkten anhält, stiegen die Renditen der wichtigsten zehnjährigen Staatsanleihen. In den USA, Deutschland, Japan, dem Vereinigten Königreich und Frankreich wurden höhere Anleiherenditen verzeichnet.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen setzten ihren Aufwärtstrend an den globalen Anleihemärkten fort. Die steigenden Renditen zeigen, dass die Anleger weiterhin ihre Erwartungen hinsichtlich Inflation und Geldpolitik einpreisen.
Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen US-Staatsanleihe stieg um 6 Basispunkte auf 4,634 Prozent. Der Anstieg der US-Anleiherenditen wird von den globalen Finanzmärkten weiterhin aufmerksam verfolgt.
In Europa stieg die Rendite der zehnjährigen deutschen Bundesanleihe (Bund) auf 3,1721 Prozent, während die Rendite der zehnjährigen französischen Staatsanleihe bei 3,9671 Prozent lag.
Die Rendite der zehnjährigen britischen Staatsanleihe erreichte mit 5,0411 Prozent den höchsten Wert unter den betrachteten Ländern und setzte ihren Aufwärtstrend fort.
In Asien stieg die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihe um 2,3 Basispunkte auf 2,75 Prozent.
Der Anstieg der globalen Anleiherenditen deutet darauf hin, dass die Anleger ihre Erwartungen hinsichtlich der Zinspolitik der Zentralbanken neu bewerten. Gleichzeitig werden die höheren Renditen wegen ihrer Auswirkungen auf Aktien und andere risikoreiche Vermögenswerte weiterhin genau beobachtet.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell