Costa: Mit der G7 haben wir die Lage im Iran und im Nahen Osten bewertet
Brüssel, 11. März (Hibya) – Der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, gab bekannt, dass auf Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron ein Telefonat zwischen den G7-Staaten stattfand, um die Entwicklungen im Iran und im Nahen Osten zu erörtern.
Costa erklärte, dass sich die Gespräche auf Sicherheit und die Minimierung der Auswirkungen auf den globalen Energiemarkt konzentrierten. Costa betonte zudem, dass sie gemeinsam mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hervorgehoben haben, dass die Aufrechterhaltung des Energieflusses durch die Straße von Hormus, die für die Weltwirtschaft von entscheidender Bedeutung ist, Priorität hat.
Costa stellte fest, dass die Umsetzung des Preisdeckelmechanismus für russisches Öl zur Stabilität der Märkte beitragen und die Einnahmen Russlands begrenzen werde. Unter den derzeitigen Bedingungen stehe eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland jedoch nicht auf der Tagesordnung.
Der Präsident des Europäischen Rates, Costa, begrüßte außerdem die Entscheidung der Internationalen Energieagentur, eine Notölreserve von 400 Millionen Barrel freizugeben, um die Spannungen in der globalen Energieversorgung zu verringern. Costa erklärte, dass man sich darauf geeinigt habe, eng mit den Partnern in der Region zusammenzuarbeiten, um eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern und die Stabilität wiederherzustellen.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell