Dujarric: Waffenruhe im Libanon hält weitgehend an, Sicherheitsrisiken bestehen weiterhin
New York, 24. Juni (Hibya) - Der Sprecher des UN-Generalsekretärs, Stephane Dujarric, äußerte sich auf einer Pressekonferenz am Dienstag zur aktuellen Lage im Libanon.
Laut CCTV äußerte sich der Sprecher des UN-Generalsekretärs, Stephane Dujarric, auf einer Pressekonferenz am Dienstag zur aktuellen Lage im Libanon.
Dujarric erklärte, dass die am 19. Juni verkündete Waffenruhe weitgehend eingehalten werde, militärische Aktivitäten in der Region sowie das Risiko vereinzelter Zusammenstöße jedoch nicht vollständig verschwunden seien. Nach Angaben der Vereinten Nationen seien einige Zivilisten bereits in ihre Häuser zurückgekehrt, die allgemeine humanitäre Lage bleibe jedoch fragil.
Mit Blick auf die Beobachtungen der UNIFIL erklärte Dujarric, dass die UN-Friedenstruppen im Libanon verschiedenen militärischen Aktivitäten und Luftoperationen begegnet seien. In einigen Gebieten seien Patrouillen durch Straßensperren und andere Hindernisse erschwert worden.
Darüber hinaus berichtete eine gemeinsame Bewertung des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen und des Libanesischen Nationalrats für Wissenschaftliche Forschung, dass mehr als 11.000 Wohnhäuser vollständig zerstört und 2.200 teilweise beschädigt worden seien.
Dujarric sagte: „Die anhaltende Unsicherheit, die weitreichende Zerstörung und die Bedrohung durch nicht explodierte Kampfmittel verhindern weiterhin eine sichere und nachhaltige Rückkehr. Wir und unsere Partner fordern weiterhin Bedingungen, die Zivilisten schützen und vertriebenen Familien eine freiwillige, sichere und würdevolle Rückkehr in ihre Häuser ermöglichen.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell