Internationales Mangrovenzentrum nimmt in Shenzhen seine Arbeit auf
Das Internationale Mangrovenzentrum, die weltweit erste zwischenstaatliche Organisation für die Zusammenarbeit beim Schutz von Mangroven, hat heute offiziell seine Tätigkeit aufgenommen.
Das Zentrum besteht aus acht Mitgliedstaaten und 13 Unterzeichnerstaaten und umfasst die wichtigsten Mangrovengebiete der Welt in Asien, Afrika und Amerika.
China hatte die Einrichtung des Internationalen Mangrovenzentrums in Shenzhen während der 14. Vertragsstaatenkonferenz der Ramsar-Konvention über Feuchtgebiete im November 2022 vorgeschlagen.
Vertreter der ersten Gruppe von 18 potenziellen Mitgliedstaaten unterzeichneten im November 2024 in Shenzhen das Abkommen zur Gründung des Internationalen Mangrovenzentrums. Das Abkommen trat im Juni 2026 offiziell in Kraft.
Nach Angaben des chinesischen Ministeriums für natürliche Ressourcen und der Nationalen Forst- und Grünlandverwaltung ist die Fläche der Mangrovenwälder in China seit Beginn des 21. Jahrhunderts um 44 Prozent auf 31.700 Hektar gewachsen. China gehört zu den wenigen Ländern weltweit, in denen sich Mangrovenwälder kontinuierlich ausbreiten.
Die UNESCO begeht jedes Jahr am 26. Juli den Internationalen Tag zur Erhaltung des Mangrovenökosystems.
Mangrovenwälder bestehen aus Bäumen und Sträuchern, die in salzigem oder brackigem Wasser an tropischen und subtropischen Küsten wachsen. Sie schützen die Küsten vor Erosion und Stürmen und bieten zahlreichen Meereslebewesen und Vogelarten einen Lebensraum.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell