Katar nahm am hochrangigen Segment der 61. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats teil
Genf, 24. Februar (Hibya) – Katar nahm am hochrangigen Segment der 61. Sitzung des Menschenrechtsrats (HRC) der Vereinten Nationen (UN) in Genf teil, vertreten durch die Staatsministerin für internationale Zusammenarbeit Maryam bint Ali bin Nasser Al Misnad, und übermittelte Botschaften zu Menschenrechten, regionaler Stabilität und humanitärer Hilfe.
Katar beteiligte sich am hochrangigen Segment der laufenden 61. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf. Das Land wurde durch Staatsministerin für internationale Zusammenarbeit Al Misnad vertreten.
In ihrer Rede betonte Al Misnad, dass der HRC seit nahezu 20 Jahren durch multilaterale kollektive Maßnahmen auf Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und gegenseitigem Respekt zum Schutz der Menschenrechte beiträgt. Sie erklärte, dass Katar den Schutz der Menschenrechte als grundlegendes Element seiner Außenpolitik und als nationale Priorität betrachte.
Al Misnad hob hervor, dass Katar in den vergangenen zwei Jahrzehnten als neutraler Vermittler aufgetreten sei, zu Waffenstillstandsabkommen in regionalen und internationalen Konflikten beigetragen, Gefangenenaustausche erleichtert, die Wiederherstellung diplomatischer Beziehungen unterstützt und durch die Förderung von Friedensabkommen die Stabilität gestärkt habe.
Die Ministerin unterstrich, dass Frauen, Kinder, Kranke und ältere Menschen im Gazastreifen dringend humanitäre Hilfe benötigen, und betonte die Bedeutung der Bereitstellung grundlegender Bedürfnisse wie Medikamente, Nahrung, Bildung und einer sicheren Lebensumgebung. Die Stabilität Gazas sei ein Grundpfeiler regionaler Entwicklungspläne.
Al Misnad erklärte zudem, dass Katar das Waffenstillstandsabkommen in Syrien unterstütze und der Integration zwischen der syrischen Regierung und den Syrischen Demokratischen Kräften große Bedeutung beimesse, um den zivilen Frieden sowie Sicherheit und Stabilität zu stärken. Sie bekräftigte Katars fortgesetzte Unterstützung für das syrische Brudervolk.
Die Ministerin äußerte tiefe Besorgnis über den Konflikt im Sudan und wies darauf hin, dass der Krieg täglich Hunderte von Todesopfern fordere sowie humanitäre Krisen und Menschenrechtsverletzungen verschärfe. Katar erneuerte seinen Aufruf an alle Parteien, nationale Interessen zu priorisieren, den Krieg zu beenden und einen dauerhaften Frieden zu erreichen. Zudem habe Katar 10 Millionen US-Dollar an humanitärer Hilfe für Frauen im Sudan bereitgestellt.
Abschließend betonte Al Misnad, dass Katar weiterhin Vermittlungs- und internationale Kooperationsbemühungen zur Förderung von Frieden, Menschenrechten und Menschenwürde unterstützen werde.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell