Lawrow: NATO und EU brauchen immer einen Feind
Moskau, 4. September (Hibya) - Der russische Außenminister Sergej Lawrow äußerte sich zu den außenpolitischen Ansätzen westlicher Institutionen und zu deren innenpolitischen Dynamiken.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow behauptete, dass die NATO und die Europäische Union (EU) auf die Wahrnehmung einer künstlich geschaffenen russischen Bedrohung zurückgriffen, um ihre Existenz aufrechtzuerhalten.
Lawrow erklärte, dass westliche Bündnisse auf der Grundlage eines Feindbildes handelten, und sagte: „NATO und EU brauchen immer einen Feind.“
Mit Blick auf die innenpolitischen Auswirkungen dieser Rhetorik sagte Lawrow: „Wenn es das künstlich geschaffene Feindbild Russland nicht gäbe, würden die Menschen in der überwiegenden Mehrheit der EU- und NATO-Länder ihre Regierungen stürzen.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell