Lula äußert sich zum Kampf gegen Gewalt an Frauen
Brasilien, 20. Mai (Hibya) - Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva äußerte sich zu den Ergebnissen der ersten 100 Tage des Programms „Todos por Todas“.
Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva machte eine Erklärung zu den ersten 100 Tagen des Programms „Todos por Todas“, das durch die gemeinsame Arbeit von Exekutive, Legislative und Judikative ins Leben gerufen wurde.
Präsident Lula erklärte, dass im Rahmen der Operationen zur Bekämpfung von Frauenmorden und Gewalt gegen Frauen mehr als 6.300 Personen festgenommen wurden.
Lula teilte mit, dass die Unterstützungszentren für Frauen seit Jahresbeginn 148.000 Dienstleistungen erbracht haben. Zudem seien die Anfragen über die Hotline Ligue 180 um 14 Prozent und die Beschwerden um 23 Prozent gestiegen. In der Erklärung hieß es außerdem, dass mehr als 6.500 Frauen durch tragbare Ortungsgeräte geschützt werden, die mit den elektronischen Fußfesseln der Täter verbunden sind.
Lula erklärte weiter, dass auch die Gerichtsverfahren beschleunigt wurden: Die Prüfungsdauer für dringende Schutzmaßnahmen wurde von zwei Wochen auf drei Tage verkürzt, und 90 Prozent der Anträge würden innerhalb von 48 Stunden bearbeitet.
Lula sagte, dass 27 Gesetzesentwürfe und eine Verfassungsänderung zum Schutz von Frauen verabschiedet wurden, und betonte, dass die Sicherheit von Frauen alle Bereiche der Gesellschaft umfassen müsse – von der Bildung bis zum digitalen Raum.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell