Lula: Wir setzen unsere Arbeit für die Sicherheit und Selbstständigkeit von Frauen fort
Brasília, 29. August (Hibya) - Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva erklärte, dass in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Bildung, Kinderbetreuung und berufliche Qualifizierung Maßnahmen umgesetzt würden, damit Frauen Sicherheit und wirtschaftliche Selbstständigkeit erlangen können.
Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva äußerte sich zur Sicherheit und wirtschaftlichen Selbstständigkeit von Frauen. Lula erklärte, dass Frauen Einkommen, Wohnraum, Schutz vor Gewalt, Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung sowie Unterstützung bei der Kinderbetreuung benötigten, damit sie ihren eigenen Weg wählen könnten.
Lula erklärte, er habe sich in Belo Horizonte mit Frauen und Kandidatinnen des Wahlbündnisses getroffen, und betonte, dass der Kampf gegen Gewalt an Frauen im Mittelpunkt der staatlichen Agenda stehe. Im Rahmen des Nationalen Pakts zur Bekämpfung von Femiziden sei die Frist zur Prüfung von Schutzmaßnahmen von 16 Tagen auf 3 Tage verkürzt und das Netzwerk der brasilianischen Frauenhäuser ausgebaut worden.
Lula erklärte, dass derzeit 13 brasilianische Frauenhäuser im Land in Betrieb seien, während sich 31 weitere Zentren in der Umsetzungsphase befänden. Im Rahmen des Pakts seien 11 neue Gesetze und 4 Dekrete verabschiedet, 34.000 Festnahmen vorgenommen, 22.000 Täter mit elektronischen Fußfesseln ausgestattet und 9.000 Frauen Ortungsgeräte zur Verfügung gestellt worden, die das Annähern eines Täters frühzeitig erkennen können.
Lula ging auch auf Maßnahmen zum Schutz von Kindern ein und erklärte, dass das Digitale Statut für Kinder und Jugendliche (ECA Digital) den Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum gestärkt habe. Im Rahmen des neuen Programms zur Wachstumsbeschleunigung (PAC) seien mehr als 3.500 Kindertagesstätten und Vorschuleinrichtungen gebaut sowie 1,8 Millionen neue Plätze in der Ganztagsbildung geschaffen worden.
Im Gesundheitsbereich seien laut Lula 3,4 Millionen Menschen kostenlos mit Damenbinden versorgt, mehr als 8 Millionen Mammografien durchgeführt und 1,8 Millionen Implanon-Verhütungsimplantate bereitgestellt worden. Zudem habe die HPV-Impfung fünfmal so viele Jugendliche erreicht wie im weltweiten Durchschnitt.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell