Macron führte ein Telefongespräch mit Präsident Erdoğan
Paris, 11. April (Hibya) - Der französische Präsident Emmanuel Macron gab bekannt, dass er bei seinem Telefongespräch mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan zahlreiche Themen besprochen habe – von den Krisen im Nahen Osten über den Krieg in der Ukraine bis hin zum Friedensprozess im Südkaukasus.
Der französische Präsident Emmanuel Macron äußerte sich zum Inhalt seines Gesprächs mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan.
Zu Fragen der regionalen Sicherheit sagte Macron: „Zunächst haben wir die Lage im Nahen und Mittleren Osten erörtert; wir haben die Bedeutung der Waffenruhe im Libanon und ihrer Umsetzung, den Schutz der Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus sowie die Notwendigkeit einer starken und dauerhaften diplomatischen Lösung unterstrichen.“
Macron lenkte die Aufmerksamkeit auf die Bemühungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine und erklärte: „Wir haben die Lage in der Ukraine und unsere gemeinsame Arbeit innerhalb der Koalition der Willigen erörtert, um zur Suche nach einem gerechten und dauerhaften Frieden beizutragen; dieser Frieden muss unbedingt im Einklang mit den Grundsätzen der UN-Charta stehen und durch starke Sicherheitsgarantien für die Ukraine gestützt werden.“
Mit Blick auf den Friedensprozess im Südkaukasus und den bevorstehenden Gipfel erklärte Macron Folgendes:
„Insbesondere in Bezug auf den Gipfel der Europäischen Union, der am 4. Mai in Eriwan stattfinden wird, habe ich die Unterstützung Frankreichs für den Friedensprozess im Südkaukasus bekräftigt, der es der Region ermöglichen wird, mit offenen Grenzen und verstärkter regionaler Zusammenarbeit ein neues Kapitel aufzuschlagen.
Macron schloss seine Erklärung mit den Worten: „Schließlich waren wir uns einig über die Notwendigkeit, unseren Dialog und unsere bilaterale Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell