Ölpreise fielen trotz Eskalation der Spannungen um Venezuela
Istanbul, 5. Januar (Hibya) – Nach den US-Angriffen auf Caracas schwankten die Ölpreise zwischen Gewinnen und Verlusten. Venezuela verfügt über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven, und mehr venezolanisches Rohöl auf dem Markt könnte die Sorgen vor einem Angebotsüberschuss verstärken und den jüngsten Preisdruck erhöhen.
Die Brent-Preise, die zuvor um mehr als 1% gefallen waren, machten einen Teil der Verluste wett und notierten zuletzt 0,25% niedriger.
Die Preise für West Texas Intermediate fielen um 0,4%.
Laut der US-Energieinformationsbehörde verfügt Venezuela—Gründungsmitglied der OPEC—über die weltweit größten nachgewiesenen Rohölreserven von 303 Milliarden Barrel, was etwa 17% der weltweiten Gesamtmenge entspricht.
Die Absetzung des venezolanischen Präsidenten würde das geopolitische Risiko an den globalen Märkten erhöhen, doch Anleger scheinen sich auf den anhaltenden Boom der künstlichen Intelligenz und auf Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen in den USA zu konzentrieren.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell