Palästina: Eingriffe gegen Schiffe in internationalen Gewässern sind ein Kriegsverbrechen
Jerusalem, 30. April (Hibya) - Das palästinensische Außenministerium verurteilte die Intervention Israels gegen die „Globale Sumud-Flotte“ in internationalen Gewässern und erklärte, dass dies ein Kriegsverbrechen darstelle, das internationale Sanktionen erfordere.
Das palästinensische Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Flüchtlinge verurteilte die Intervention israelischer Kräfte gegen die in Richtung Gaza fahrende „Globale Sumud-Flotte“ sowie die Beschlagnahmung der Schiffe aufs Schärfste.
In der Erklärung heißt es, dass das Festhalten von Schiffen mit humanitärer Hilfe und mehr als 175 zivilen Aktivisten aus verschiedenen Ländern einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt und sowohl gegen das Seerecht als auch gegen das humanitäre Völkerrecht verstößt.
Das Ministerium betonte, dass die Intervention eine friedliche und humanitäre zivile Initiative ins Visier genommen habe und dass Israel für die Sicherheit der Aktivisten verantwortlich sei.
Zudem wurde hervorgehoben, dass die Fortsetzung der Blockade des Gazastreifens die humanitäre Lage verschärft und internationale Bemühungen behindert.
Die palästinensische Seite forderte die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft auf, eine gemeinsame Position einzunehmen und Sanktionen gegen Israel zu verhängen sowie die sofortige Freilassung der festgehaltenen Aktivisten zu gewährleisten.
Das palästinensische Außenministerium dankte außerdem den internationalen Teilnehmern der Flotte und betonte, dass ihre Aktionen eine wichtige Botschaft der Solidarität vermitteln.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell