Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Das palästinensische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Expatriates verurteilte Maßnahmen der israelischen Behörden, durch die Lehrkräften und Beschäftigten aus dem besetzten Westjordanland, die an palästinensischen Schulen in Ostjerusalem tätig sind, der Zugang zu ihren Schulen verwehrt wird.

In einer Erklärung des Ministeriums hieß es, die Maßnahme habe mit Beginn des neuen Schuljahres zu Unterrichtsausfällen und -unterbrechungen geführt. Dies stelle einen direkten Verstoß gegen das Recht palästinensischer Schülerinnen und Schüler auf Bildung dar. In der Erklärung wurde die Maßnahme als Angriff auf palästinensische Bildungseinrichtungen in Ostjerusalem bezeichnet.

Das Ministerium kritisierte auch Israels Vorgehen in Bezug auf Lehrpläne. In der Erklärung wurde behauptet, Israel beschränke sich nicht auf die Besetzung und Kontrolle von Gebieten, sondern versuche auch, israelische Lehrpläne durchzusetzen.

In der Erklärung wurde behauptet, durch die Kontrolle von Bildung, Lehrplänen und Informationsquellen solle auch das historische Narrativ verändert, palästinensischen Generationen eine andere Erzählung aufgezwungen und ihnen das Recht genommen werden, ihre eigene Geschichte, Zivilisation und nationale Identität kennenzulernen.

Das palästinensische Außenministerium verurteilte zudem die anhaltende Zielsetzung gegen Einrichtungen des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) im besetzten Ostjerusalem sowie die Beschlagnahmung seiner Einrichtungen.

Das Ministerium betonte, Ostjerusalem sei besetztes palästinensisches Gebiet, und erklärte, alle israelischen Maßnahmen, die darauf abzielten, Charakter und Identität der Stadt zu verändern, ihre rechtliche, demografische, kulturelle und religiöse Struktur umzugestalten oder die Annexion des besetzten Westjordanlands zu festigen, seien nichtig und rechtswidrig.

In der Erklärung hieß es, diese Maßnahmen würden Israel keinerlei Recht oder Souveränität über Ostjerusalem verleihen. Der Schutz der religiösen, kulturellen und zivilisatorischen Identität Jerusalems sei eine internationale Verantwortung auf Grundlage des Völkerrechts.

Das palästinensische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Expatriates rief die internationale Gemeinschaft, die Vereinten Nationen und die Staaten dazu auf, ihren rechtlichen und politischen Verpflichtungen nachzukommen.

Das Ministerium erklärte, die internationale Gemeinschaft dürfe sich nicht auf bloße Verurteilungen beschränken, und forderte konkrete Schritte, damit Israel die Zielsetzung gegen palästinensische Bildungseinrichtungen beendet, Lehrkräften und Beschäftigten den Zugang zu ihren Schulen gewährleistet und das Recht palästinensischer Schülerinnen und Schüler auf Bildung respektiert.

In der Erklärung wurde außerdem zu konkreten und praktischen Maßnahmen zum Schutz der Institutionen Jerusalems, zur Bewahrung der historischen, kulturellen und religiösen Identität der Stadt und zur Beendigung der israelischen Besatzung der Gebiete des Staates Palästina aufgerufen.

Das Ministerium bekräftigte, dass Jerusalem die Hauptstadt des Staates Palästina sei, und erklärte, Maßnahmen zur Veränderung des Status und der Identität der Stadt seien nach internationalem Recht inakzeptabel.

Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell

 

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