Prevot: Gerechtigkeit ist eine Voraussetzung für dauerhaften Frieden
Brüssel, 15. Mai (Hibya) - Der belgische Vizepremierminister und Außenminister Maxime Prevot informierte über das hochrangige Treffen mit der Teilnahme von 46 Mitgliedstaaten des Europarates sowie über die Themen, die die belgische Regierung vertreten wird.
Der belgische Vizepremierminister und Außenminister Maxime Prevot betonte in seiner Erklärung auf der 135. Ministertagung des Europarates in Chișinău die Prioritäten Belgiens hinsichtlich der Gerechtigkeit für die Ukraine und des Migrationsmanagements und kündigte an, dass Belgien zu den Gründungsstaaten des Sondertribunals für das Verbrechen der Aggression gehören werde.
Mit Blick auf die aktuelle geopolitische Lage Europas und die Bedeutung des Rates sagte Prevot: „Heute sind wir in Chișinău zur 135. Ministertagung des Europarates. 46 Mitgliedstaaten sitzen am Tisch. In einem Europa, das von Krieg, Polarisierung und ausländischer Einmischung erschüttert wird, muss diese Organisation weiterhin unser demokratisches Fundament bleiben.“
Zu den wichtigsten Prioritäten seines Landes erklärte Prevot: „Belgien hat drei Prioritäten. Erstens: Gerechtigkeit für die Ukraine. Belgien wird zu den Gründungsstaaten des Sondertribunals für das Verbrechen der Aggression gehören. Gerechtigkeit ist kein optionales Element der Diplomatie, sondern eine Voraussetzung für dauerhaften Frieden. Schwerwiegende Verstöße gegen das Völkerrecht dürfen nicht ungestraft bleiben.“
Prevot fügte hinzu: „Zweitens: Migration. Wir müssen offen, ohne Tabus und ohne Naivität über dieses Thema sprechen können.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell