Selenskyj: Russische Angriffe stellen auch eine Bedrohung für Europa dar
Kiew, 2. September (Hibya) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass bei russischen Angriffen auf verschiedene Regionen der Ukraine Universitäten, Wohngebäude und städtische Infrastruktur ins Visier genommen worden seien. Gegen die russischen Angriffe müssten stärkere Maßnahmen ergriffen werden.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, Russland habe während des laufenden Unterrichts eine Universität in Kiew mit Drohnen angegriffen. Selenskyj sagte, zum Zeitpunkt des Angriffs hätten sich 160 Studierende in einem Schutzraum befunden und niemand sei verletzt worden.
Selenskyj erklärte, bei nächtlichen Angriffen auf Odessa seien ein gewöhnliches Wohngebäude und die städtische Infrastruktur beschädigt worden. 5 Menschen, darunter ein Kind, seien verletzt worden.
Selenskyj sagte, in Cherson sei ein Gebäude getroffen worden, das von Ersthelfern und der Polizei genutzt werde. In der Region Charkiw seien infolge eines Angriffs Tausende Menschen ohne Strom geblieben, zudem habe es Verletzte gegeben.
Selenskyj erklärte, dass in vielen Regionen wegen der Bedrohung durch Drohnen mit Strahltriebwerken und Fliegerbomben weiterhin Luftalarm herrsche. Die Reaktion der Welt und einflussreicher Staats- und Regierungschefs auf die jüngste Eskalation der russischen Angriffe sei unzureichend.
Selenskyj betonte, dass der ununterbrochene Terror in Europa durch in Russland und Iran hergestellte „Shahed“-Drohnen nicht ausschließlich als Problem der Ukraine betrachtet werden könne. Die Taktiken, die Russland bei seinen Angriffen auf die Ukraine einsetze, seien Methoden, die es für einen möglichen Einsatz gegen andere Länder und Völker vorbereite.
Selenskyj erklärte, nun sei die Zeit zum Handeln gekommen. Um Druck auf Russland auszuüben und der Ukraine zu helfen, seien Luftverteidigungssysteme, Sanktionen gegen Russland und eine erhebliche Steigerung der Verteidigungsproduktion erforderlich.
Selenskyj dankte allen, die die Ukraine unterstützen.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell