Selenskyj sprach mit EU-Ratspräsident Costa
Kiew, 29. August (Hibya) – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj führte ein Telefongespräch mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Costa, um die Notwendigkeit einer stärkeren Druckausübung auf Russland und einer verstärkten Unterstützung für die Ukraine zu erörtern.
Antonio Costa sprach den Ukrainern und allen Familien, die bei dem russischen Angriff auf Kiew in der Nacht des 28. August Angehörige verloren haben, sein Beileid aus. Selenskyj berichtete, dass bei dem Angriff 25 Menschen, darunter vier Kinder, getötet und Dutzende verletzt wurden.
Selenskyj betonte, dass dieser Angriff die Absicht Russlands gezeigt habe, weiter zu töten, anstatt Schritte in Richtung Frieden zu unternehmen, und erinnerte daran, dass die Ukraine wiederholt ihre Bereitschaft zu einem Treffen auf Führungsebene erklärt habe.
Er wies darauf hin, dass dieses Thema insbesondere in Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump und europäischen Partnern erörtert worden sei, Russland jedoch keine ähnliche Bereitschaft gezeigt habe. Deshalb müsse der Druck auf die Russische Föderation erhöht werden.
Die Staats- und Regierungschefs erörterten die Weiterentwicklung von Sicherheitsgarantien. Selenskyj erklärte, dass die Arbeit zur Finalisierung aller Komponenten fortgesetzt werde.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel für die Drohnenproduktion in der Ukraine und die Umsetzung der Programme SAFE und PURL. Antonio Costa erklärte seine Bereitschaft, die Bemühungen zur Steigerung der Wirksamkeit dieser Instrumente zu unterstützen.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell