UN: Kinder zahlen den höchsten Preis in bewaffneten Konflikten
New York, 14. März (Hibya) - Die stellvertretende UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Nada Al-Nashif, erklärte, dass Kinder zu den größten Opfern in mehr als 60 bewaffneten Konflikten weltweit gehören.
Die stellvertretende UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Al-Nashif machte auf die verheerenden Auswirkungen bewaffneter Konflikte auf Kinder aufmerksam und erklärte, dass Kinder in mehr als 60 bewaffneten Konflikten weltweit die Hauptopfer der schwersten Verletzungen sind.
Mit Blick auf die Entwicklungen im Nahen Osten sagte Al-Nashif, dass Bilder aus den Trümmern einer Mädchenschule in der südlichen iranischen Stadt Minab die menschlichen Kosten des Krieges zeigen, und betonte, dass der Angriff schnell, unparteiisch und umfassend untersucht werden müsse.
„Zwischen 2021 und 2024 sind die Angriffe auf Schulen um 166 Prozent gestiegen“, sagte Al-Nashif und fügte hinzu, dass die Bildungsinfrastruktur im Sudan, in der Ukraine, in Gaza, in Myanmar und in Äthiopien schwer beschädigt wurde.
Al-Nashif erklärte, dass im Jahr 2024 etwa 470 Millionen Kinder weltweit — also jedes sechste Kind — direkt von bewaffneten Konflikten betroffen waren, und sagte: „Kinder zu schützen ist kein Luxus; es ist eine rechtliche, moralische und humanitäre Verpflichtung.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell