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Nach Angaben von CCTV haben die Vereinten Nationen (UN) die Vereinigten Staaten (USA) und den Iran zur Rückkehr zur Diplomatie aufgerufen, um den seit fast sechs Monaten andauernden Konflikt zwischen beiden Ländern zu beenden.

Die UN warnten, dass der Konflikt schwere humanitäre und wirtschaftliche Folgen verursacht habe, die weit über die Region hinausreichten, und betonten, dass eine Lösung auf diplomatischem Wege erreicht werden könne.

Stephane Dujarric, Sprecher von UN-Generalsekretär Antonio Guterres, äußerte sich bei einer Pressekonferenz zu dem ins Stocken geratenen diplomatischen Prozess zwischen den USA und dem Iran.

Dujarric sagte, es sei bedauerlich, dass der anhaltende Konflikt die Sechs-Monats-Marke überschritten habe, und erklärte, Diplomatie sei der einzige Weg zu einer Lösung. Dujarric rief sowohl die USA als auch die Islamische Republik Iran dazu auf, sich an substanziellen Verhandlungen zu beteiligen.

Dujarric erklärte, die UN unterstützten nachdrücklich die Vermittlungsbemühungen Katars, Pakistans, Ägyptens, Saudi-Arabiens und Kuwaits.

Dujarric wies darauf hin, dass UN-Generalsekretär Guterres in engem Kontakt mit diesen Ländern stehe, und betonte die Bedeutung diplomatischer Initiativen für die Beendigung des Konflikts.

Dujarric warnte, dass eine Fortsetzung der diplomatischen Sackgasse nicht nur das Leid der Zivilbevölkerung vergrößern, sondern auch den Druck des Konflikts auf die Weltwirtschaft weiter verschärfen werde.

Dujarric erklärte, dass Bombardierungen in verschiedenen Phasen des Konflikts zivile Infrastruktur beschädigt hätten und dass neben den humanitären Folgen auch die globalen wirtschaftlichen Auswirkungen ein ernstes Ausmaß erreicht hätten.

Dujarric sagte, die Auswirkungen des Konflikts hätten sich weit über die Region hinaus ausgebreitet und die weltweite Nahrungsmittelversorgung, die Lieferung humanitärer Hilfe und den Transport von Düngemitteln beeinträchtigt. Er verwies außerdem auf steigende Energiepreise und erklärte, dass die wirtschaftlich schwächsten Länder der Welt besonders stark von dem Konflikt betroffen seien.

Dujarric erklärte, dass auch der Mechanismus im Zusammenhang mit der Straße von Hormus, die für den weltweiten Energiehandel von entscheidender Bedeutung ist, genau beobachtet werde.

Dujarric bestätigte, dass eine UN-Arbeitsgruppe ihre Konsultationen mit den betroffenen Parteien fortsetze, und erklärte, dass der geschaffene Rahmen technisch relativ schnell aktiviert werden könne, für seine Umsetzung jedoch die Zustimmung aller betroffenen Länder erforderlich sei.

Die USA und Israel begannen am 28. Februar mit militärischen Angriffen auf den Iran. Der Iran griff daraufhin Israel und US-Militärstützpunkte in der Golfregion an.

Nach dem Konflikt wurde die Straße von Hormus, die für den weltweiten Energiehandel von strategischer Bedeutung ist, weitgehend blockiert, wodurch es zu erheblichen Unterbrechungen bei der Verschiffung von Öl und anderen Rohstoffen kam.

Am 18. Juni hatten die USA und der Iran eine Absichtserklärung unterzeichnet, die Verhandlungen innerhalb von 60 Tagen vorsah, damit die beiden Länder eine endgültige Einigung erzielen können.

Nach dem erneuten Anstieg der Spannungen zwischen beiden Ländern bleibt die Zukunft der Verhandlungen jedoch ungewiss. Die UN wiederholen ihren Aufruf an die Parteien, zum diplomatischen Prozess zurückzukehren und substanzielle Verhandlungen fortzusetzen.

Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell

 

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