UN ruft zum Kampf gegen Rassismus auf: Wir müssen Rassismus bedingungslos verurteilen
New York, 13. Juli (Hibya) – Die Vereinten Nationen (UN) betonten anlässlich des 75. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte die Bedeutung des Kampfes gegen Rassismus und Rassendiskriminierung. UN-Generalsekretär Antonio Guterres erklärte, Rassismus müsse überall und ohne Vorbehalte verurteilt werden.
In einer Erklärung zum 75. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte betonten die Vereinten Nationen, dass der Kampf gegen Rassismus und Rassendiskriminierung weiterhin dringend notwendig sei.
In der veröffentlichten Botschaft heißt es, dass jeder Einzelne rassistischen Vorurteilen und respektlosem Verhalten im Alltag entgegentreten könne. Zugleich wird zu gemeinsamen Anstrengungen für eine Welt aufgerufen, in der die Menschenrechte allen gleichermaßen zugutekommen.
UN-Generalsekretär Antonio Guterres erklärte: „Wo immer wir Rassismus sehen, müssen wir ihn ohne Vorbehalte, Zögern oder Bedingungen verurteilen.“
In der Erklärung wird daran erinnert, dass die internationale Gemeinschaft 1965 das Internationale Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung verabschiedete. Obwohl das Übereinkommen heute nahezu weltweit ratifiziert ist, sind viele Menschen weiterhin mit Ungerechtigkeit und Stigmatisierung infolge von Rassismus konfrontiert.
Die UN betonten, dass kein Land behaupten könne, vollständig frei von Rassismus zu sein, und dass dessen Bekämpfung gemeinsame weltweite Anstrengungen erfordere.
Außerdem wird hervorgehoben, dass der Kampf gegen Diskriminierung auch zur Verwirklichung der Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen beiträgt.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell