UN zum Hormusstraße: Die Freiheit der Schifffahrt muss gewahrt bleiben
New York, 15. Juli (Hibya) – Die Vereinten Nationen (UN) erklärten, dass der Seeverkehr durch die Straße von Hormus frei fortgesetzt werden müsse.
Nach Angaben von CCTV erklärten die Vereinten Nationen (UN), dass der Seeverkehr durch die Straße von Hormus uneingeschränkt fortgesetzt werden müsse.
Der stellvertretende Sprecher des UN-Generalsekretärs, Farhan Haq, äußerte sich zu den Aussagen von US-Präsident Donald Trump, wonach für Schiffe, die die Straße von Hormus passieren, Transitgebühren erhoben werden könnten.
Haq betonte, dass sich die Haltung des UN-Generalsekretärs nicht geändert habe: „Wir sind der Auffassung, dass die Freiheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus gewährleistet bleiben muss. Wir lehnen jeden Versuch ab, die Bewegungsfreiheit des Seeverkehrs einzuschränken.“
Haq wies außerdem darauf hin, dass auch die Internationale Seeschifffahrts-Organisation eine Erklärung veröffentlicht habe, in der sie sich gegen die Erhebung von Transitgebühren durch irgendeine Partei ausspreche, und betonte, dass die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus geschützt werden müsse.
Zudem verwies Haq auf die Warnung des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, Volker Türk, wonach eine erneute Eskalation der Feindseligkeiten zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran einen schweren Rückschritt für die Zivilbevölkerung im Nahen Osten und darüber hinaus bedeuten würde.
Nach Einschätzung von Türk würde eine mögliche Eskalation die Friedensbemühungen untergraben, die Region weiter destabilisieren und erhebliche Risiken für die Menschenrechte schaffen.
Der UN-Vertreter rief alle Parteien dazu auf, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten und alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung und der zivilen Infrastruktur zu ergreifen.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell