UNESCO-Beschluss zugunsten Palästinas zu den Zerstörungen in Gaza
Ramallah, 23. April (Hibya) – Das palästinensische Außenministerium teilte mit, dass der Exekutivrat der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) auf seiner 224. Sitzung einen Beschluss zugunsten Palästinas angenommen hat.
Das palästinensische Außenministerium erklärte, dass der Exekutivrat der UNESCO einstimmig einen Beschluss zugunsten Palästinas angenommen hat, der auf die Zerstörungen in den Bereichen Bildung, Kultur und Medien in Gaza aufmerksam macht.
In der Erklärung heißt es: „Der Beschluss konzentriert sich auf die Überwachung der Umsetzung der UNESCO-Beschlüsse zur Lage im Gazastreifen.“
Es wurde betont, dass „infolge israelischer Angriffe umfangreiche Schäden an Hunderten von Schulen, Universitäten und kulturellen Erbestätten in Gaza entstanden sind.“
Weiter wurde hervorgehoben, dass „Journalisten und Medienschaffende erheblichen Risiken ausgesetzt sind, was einen Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und die Prinzipien der UNESCO darstellt.“
Die Erklärung enthält auch Einschätzungen des Ständigen Vertreters Palästinas bei der UNESCO, Botschafter Adel Attiya, der erklärte, dass „die einstimmige Annahme des Beschlusses begrüßt wird und das Ausmaß der humanitären, kulturellen und bildungspolitischen Krise in Gaza unterstreicht.“
Zudem heißt es, dass „der anhaltende Krieg in Gaza das tägliche Leben weitgehend zerstört hat, das Bildungssystem zusammengebrochen ist, wichtige Kulturerbestätten beschädigt wurden und 264 Journalisten ums Leben gekommen sind.“
In der Erklärung wird die Notwendigkeit betont, die internationalen Bemühungen zur Linderung der Not des palästinensischen Volkes in Gaza zu verstärken, und den unterstützenden Ländern sowie der UNESCO-Führung gedankt.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell