UNRWA: In den letzten 24 Stunden wurden 30 Palästinenser bei Luftangriffen getötet
Gaza, 2. Februar (Hibya) - Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) erklärte, dass es trotz des anhaltenden Waffenstillstands im Gazastreifen bei Luftangriffen zu Todesopfern gekommen sei und Angst sowie Unsicherheit in der Region fortbestehen.
UNRWA nahm Bewertungen zur aktuellen Lage im Gazastreifen vor.
Der UNRWA-Vertreter Sam Rose sagte gegenüber BBC News: „Wir sehen hier widersprüchliche Dynamiken. Einerseits gibt es mit der Wiederöffnung des Grenzübergangs Rafah eine positive Entwicklung, andererseits wurden in den letzten 24 Stunden während des Waffenstillstands 30 Palästinenser bei Luftangriffen getötet.“
Rose betonte, dass Angst und Unsicherheit für die Zivilbevölkerung in Gaza weiterhin bestehen, und fügte hinzu: „Der Zugang ist nach wie vor eingeschränkt, die Sorgen um den Schutz der Zivilisten halten an, und aufgrund operativer Einschränkungen haben die humanitären Bedürfnisse ein äußerst kritisches Niveau erreicht.“
Der UNRWA-Vertreter erklärte, dass die Arbeit vor Ort trotz aller Schwierigkeiten fortgesetzt werde, und sagte: „Wir liefern weiterhin lebensrettende humanitäre Hilfe.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell