Mexiko schickt Nothilfe nach Kuba
Stockholm, 2. Februar (Hibya) - Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte, dass Mexiko humanitäre Hilfe, einschließlich Lebensmitteln, nach Kuba schicken werde.
Die Erklärung erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem die Vereinigten Staaten den Druck auf den Inselstaat zunehmend verschärfen.
In den vergangenen Wochen haben sich die Spannungen zwischen den USA und Kuba verschärft. Präsident Donald Trump drohte mit Strafzöllen gegen Länder, die Kuba mit Öl versorgen, und soll Mexiko aufgefordert haben, seine Ölexporte in das Land einzufrieren.
Nachdem die USA den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro festgenommen hatten, verlor Kuba eine wichtige Quelle für Ölimporte, und der kubanische Außenminister erklärte, die Bevölkerung des Landes werde „extremen Lebensbedingungen ausgesetzt sein“.
Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum sagte, dass infolge der Lage Lebensmittel und weitere „humanitäre Hilfen“ nach Kuba geschickt würden.
Gleichzeitig erklärte Trump am Sonntag, dass die USA Verhandlungen mit Kuba aufgenommen hätten, doch Ziel und Struktur der Gespräche bleiben unklar.
Trump sagte am Sonntag gegenüber Journalisten: „Kuba ist ein gescheitertes Land. Das ist es schon seit langer Zeit, aber jetzt hat es kein Venezuela mehr, das es stützen kann. Deshalb führen wir Gespräche mit den höchsten Führern Kubas, um zu sehen, was passieren wird.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell