WHO: Konflikte im Nahen Osten erhöhen Gesundheitsrisiken
Genf, 30. März (Hibya) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte mit, dass die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten verschiedene Gesundheitsrisiken verursachen könnten, da sie Energieanlagen und Industriegebiete mit chemischen Stoffen betreffen.
Die WHO erklärte, dass die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten und in den umliegenden Regionen in vielen Ländern ein Gesundheitsrisiko darstellen. Es wurde darauf hingewiesen, dass die jüngsten Angriffe auf Kraftwerke und Industriegebiete, in denen Chemikalien verwendet oder gelagert werden, bereits die Auswirkungen chemischer Vorfälle zeigen.
Die WHO warnte, dass solche Ereignisse verschiedene gesundheitliche Probleme verursachen können, darunter Reizungen der Haut, der Augen und der Atemwege sowie Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit.
In der Erklärung wurde außerdem darauf hingewiesen, dass Erbrechen, Muskelzuckungen, Bronchokonstriktion und Stress für die psychische Gesundheit auftreten können, während in schweren Fällen das Risiko von Atemversagen, Krampfanfällen, Koma und Tod besteht. Kinder, ältere Menschen und Schwangere sind besonders gefährdet.
Die WHO betonte, dass sie mit Ländern zusammenarbeitet, um sich auf chemische, biologische, nukleare oder radiologische Ereignisse vorzubereiten, und hob die Bedeutung der Schulung und des Schutzes von Gesundheitsfachkräften hervor. Zudem wurde ein Aufruf an alle Parteien gerichtet, sich für den Frieden einzusetzen, da dies für die Gesundheit und das Wohlbefinden aller von entscheidender Bedeutung ist.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell