WHO: Vorbereitungen gegen nukleare Risiken im Nahen Osten laufen
Genf, 6. April (Hibya) – Die Weltgesundheitsorganisation gab bekannt, dass sie ihre Vorbereitungen gegen mögliche radioaktive Kontamination nach den Angriffen im Nahen Osten fortsetzt.
Laut einem Bericht von CCTV erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass sie sich nach Angriffen auf Nuklearanlagen und Ölfelder im Nahen Osten auf mögliche radioaktive Kontamination und Umweltrisiken vorbereitet.
WHO-Sprecher Christian Lindmeier sagte, dass Iran die Internationale Atomenergie-Organisation über einen Angriff auf das Kernkraftwerk Buschehr informiert habe, jedoch keine Schäden oder Opfer gemeldet wurden.
In der Erklärung wurde betont, dass die Internationale Atomenergie-Organisation bestätigt habe, dass es weder einen Anstieg der Strahlungswerte im Iran und in den Nachbarländern gebe noch Hinweise auf Schäden an nuklearen Reaktoren vorlägen.
Es wurde berichtet, dass am Eingang der Nuklearanlage Natanz in der Provinz Isfahan Schäden entstanden sind und eine Bestrahlungsanlage in derselben Region betroffen war, bislang jedoch keine radioaktiven Auswirkungen festgestellt wurden.
Lindmeier betonte, dass das Management nuklearer und umweltbedingter Risiken eine spezialisierte Überwachung der öffentlichen Gesundheit sowie Maßnahmen erfordert, die die Kapazitäten vieler Länder übersteigen.
In der Erklärung wurde hinzugefügt, dass die WHO im Falle eines möglichen Lecks Aufgaben wie die Bewertung von Gesundheitsrisiken, die Umsetzung von Schutzmaßnahmen, die Information der Öffentlichkeit sowie die Unterstützung der Gesundheitsbehörden bei Notfalleinsätzen übernehmen werde.
Außerdem wurde mitgeteilt, dass die WHO im Rahmen von Schulungen zu Gesundheitsrisiken und persönlichen Schutzmaßnahmen bei hoher Strahlenexposition rund 2.000 Personen aus 13 Ländern ausgebildet hat.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell