Zelensky: Die Bedrohung durch russische ballistische Raketen nimmt zu
Kiew, 3. August (Hibya) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky erklärte, dass die Sanktionen gegen die russische Produktion ballistischer Raketen weiterhin unzureichend seien, und rief zur Stärkung der gemeinsamen europäischen Luftverteidigungskapazitäten auf.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky erklärte, dass die Bedrohung durch russische ballistische Raketen zunehme und einige in diesem Bereich tätige russische Unternehmen noch immer nicht auf den Sanktionslisten vieler Länder stünden.
Zelensky sagte, wichtige Organisationen, die an der Produktion russischer ballistischer Raketen beteiligt seien, könnten Lücken in den Sanktionsregelungen ausnutzen. Er betonte, dass die Sanktionen zwischen den Partnerländern stärker koordiniert und abgestimmt umgesetzt werden müssten.
Zelensky erklärte, dass das von der Ukraine entwickelte Luftverteidigungssystem FREYJA Teil der gemeinsamen europäischen Infrastruktur zur Abwehr ballistischer Raketen werden könnte. Zudem bestünden Vereinbarungen mit europäischen Ländern und Unternehmen, die über die für das System erforderliche Radar- und Sensorinfrastruktur verfügten.
Zelensky sagte, die Koalition gegen ballistische Raketen, der die Ukraine, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden und das Vereinigte Königreich angehören, stehe auch weiteren Ländern offen, die einen Beitrag leisten könnten.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell