Israels Außenministerium kritisiert UNESCO wegen der Beaufort-Burg
Tel Aviv, 24. Juli (Hibya) - Das israelische Außenministerium wies die bei der UNESCO erhobenen Behauptungen zurück, wonach die Beaufort-Burg wegen der israelischen Militärpräsenz gefährdet sei, und erklärte, dass die Hisbollah die historische Stätte in Gefahr gebracht habe.
Das israelische Außenministerium veröffentlichte eine Erklärung als Reaktion auf die bei der UNESCO vorgebrachten Behauptungen, wonach die Beaufort-Burg aufgrund einer „direkten israelischen Militärbesatzung“ gefährdet sei.
Das Ministerium bezeichnete diese Behauptungen als inakzeptabel und machte die Hisbollah dafür verantwortlich, historische Stätten im Libanon zu gefährden.
In der Erklärung wird behauptet, die Hisbollah habe die Kreuzritterburg aus dem 12. Jahrhundert über viele Jahre als Militärstützpunkt genutzt, ein umfangreiches Tunnelsystem darunter errichtet und von dort aus Hunderte Raketen-, Flugkörper- und Drohnenangriffe gegen Israel durchgeführt.
Das israelische Außenministerium kritisierte außerdem, dass während der Jahre, in denen die Hisbollah die Beaufort-Burg kontrollierte, keinerlei Initiative ergriffen worden sei, die Burg als gefährdetes Kulturerbe einzustufen.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell