Katar nahm an Konferenz zum islamischen Kulturerbe in Usbekistan teil
Taschkent, 7. September (Hibya) – Katar nahm an der in Taschkent veranstalteten Konferenz „Das islamische Kulturerbe in Usbekistan und seine Rolle in der globalen Wissenschaft“ teil, bei der Maßnahmen zur Förderung der Kulturdiplomatie und des Dialogs zwischen den Zivilisationen erörtert wurden.
Katar nahm an der internationalen Konferenz „Das islamische Kulturerbe in Usbekistan und seine Rolle in der globalen Wissenschaft“ teil, die vom 7. bis 9. September in der usbekischen Hauptstadt Taschkent stattfindet.
Nach Angaben des katarischen Außenministeriums wurde die Konferenz mit dem Ziel organisiert, die Orientalistik und Kulturwissenschaften durch wissenschaftlichen und kulturellen Austausch weiterzuentwickeln und den Dialog zwischen Zivilisationen und Kulturen zu stärken.
Die katarische Delegation wurde von Ahmed bin Hassan Al Hammadi, Generalsekretär des Außenministeriums und Vorsitzender des katarischen Komitees für die Allianz der Zivilisationen, geleitet. Neben Katar nahmen Akademiker, Experten und Forscher aus der Türkei, Italien, Jordanien, Irak, Algerien, Ägypten und Marokko an der Konferenz teil.
Al Hammadi erklärte in seiner Rede auf der Konferenz, die Veranstaltung finde im Rahmen des Programms für Kulturdiplomatie statt, das im katarischen Plan für die Allianz der Zivilisationen 2023–2027 hervorgehoben werde.
Das Programm ziele darauf ab, islamische Städte bekannter zu machen, die weltweit eine aktive Rolle bei der Entwicklung von Wissenschaft und Kultur gespielt hätten, sagte Al Hammadi. Die Konferenz sei das Ergebnis der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen dem katarischen Komitee für die Allianz der Zivilisationen, der Universität Katar und der Staatlichen Universität für Orientalistik Taschkent.
Al Hammadi sagte, im Rahmen der Konferenz würden das wissenschaftliche Erbe von Gelehrten wie Al-Chwarizmi, Al-Biruni, Ibn Sina und Imam Al-Bukhari sowie dessen Einfluss auf die Entwicklung der globalen Wissenschaft in Bereichen wie Mathematik, Ingenieurwesen, Algebra, Geowissenschaften, Chemie, Medizin, Philosophie und Islamwissenschaften behandelt.
Al Hammadi betonte, dass Kulturdiplomatie den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den Zivilisationen, die Annäherung zwischen den Völkern und die Stärkung des gemeinsamen kulturellen Erbes unterstütze. Veranstaltungen dieser Art eröffneten neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen Ländern in verschiedenen Bereichen.
Al Hammadi wies darauf hin, dass es in den vergangenen Jahren eine erhebliche kulturelle Dynamik zwischen Katar und Usbekistan gegeben habe, und erinnerte daran, dass im Februar 2024 in Doha eine Woche der usbekischen Kultur und im Oktober 2024 in Taschkent eine Woche der katarischen Kultur veranstaltet worden sei.
Al Hammadi verwies außerdem auf die breite Beteiligung Katars an der Eröffnung des Zentrums für Islamische Zivilisation in Usbekistan. Das Zentrum sei eines der bedeutenden kulturellen und wissenschaftlichen Projekte, das darauf abziele, den Beitrag der islamischen Zivilisation und der Gelehrten der Region zum Fortschritt der Menschheit sichtbar zu machen, das Handschriftenerbe zu bewahren sowie wissenschaftliche Forschung und den Dialog zwischen Zivilisationen zu fördern.
Al Hammadi äußerte die Hoffnung, dass die Konferenz wissenschaftliche Vorschläge und Empfehlungen hervorbringen werde, die dazu beitragen, das islamische Kulturerbe Usbekistans und dessen Beitrag zur wissenschaftlichen Entwicklung der heutigen Welt hervorzuheben.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell