Kristersson: Schweden ist zu einem internationalen Vorbild im Kampf gegen Bandenkriminalität geworden
Stockholm, 7. September (Hibya) – Der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson erklärte, dass seit dem Amtsantritt seiner Regierung im Jahr 2022 die tödliche Bandengewalt um 75 Prozent und die Zahl der Schusswaffenangriffe um 80 Prozent zurückgegangen seien.
Der schwedische Ministerpräsident Kristersson erklärte, sein Land sei im Kampf gegen schwere Bandenkriminalität zu einem internationalen „Vorbild“ geworden.
In einem Beitrag in den sozialen Medien sagte Kristersson, Schweden sei in der Vergangenheit international als negatives Beispiel für Bandenkriminalität genannt worden, doch durch die umgesetzten politischen Maßnahmen seien erhebliche Fortschritte erzielt worden.
Kristersson erklärte, seit dem Amtsantritt seiner Regierung im Jahr 2022 sei die tödliche Bandengewalt um 75 Prozent und die Zahl der Schusswaffenangriffe um 80 Prozent gesunken. Im selben Zeitraum seien im Ausland doppelt so viele Bandenkriminelle festgenommen worden.
Kristersson sagte, diese Ergebnisse seien auf eine stärkere Polizei, neue Instrumente für die Strafverfolgungsbehörden, härtere Maßnahmen gegen die organisierte Kriminalität und internationale Zusammenarbeit zurückzuführen. Er dankte den Ländern, die Schweden dabei unterstützt hätten, gefährliche Straftäter vor Gericht zu bringen.
Kristersson wies darauf hin, dass organisierte kriminelle Netzwerke grenzüberschreitend tätig seien und nicht nur für Schweden, sondern auch für andere Länder, in denen sie aktiv seien, ein ernstes Risiko von Gewalt und Kriminalität darstellten.
Kristersson erklärte: „Ein großer Teil der Aufräumarbeiten ist abgeschlossen, aber wir werden nicht fertig sein, bis wir die Banden vollständig besiegt und das Sicherheitsgefühl für alle in Schweden wiederhergestellt haben.“
Der schwedische Ministerpräsident sagte, bei der Wahl am Sonntag werde sich entscheiden, ob die Regierung die Möglichkeit erhalten werde, ihre Arbeit zu vollenden, und fügte hinzu: „Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein sicheres und geschütztes Land hinterlassen.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell