Palästina wirft Israel den Tod eines Säuglings vor
Ramallah, 6. Juli (Hibya) – Das palästinensische Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Expatriierte verurteilte den Vorwurf, israelische Streitkräfte hätten die Einlieferung des vier Monate alten Ahmed Marouf Zeid in ein Krankenhaus an einem Kontrollpunkt im Westjordanland verhindert.
In einer Erklärung bezeichnete das palästinensische Außenministerium die israelischen Kontrollpunkte als „Barrieren des Todes“ und behauptete, dass der Transport des schwer erkrankten Säuglings am Eingang des Dorfes Deir Ammar westlich von Ramallah mehr als eine Stunde lang verhindert worden sei und Ahmed Marouf Zeid während des Wartens gestorben sei.
In der Erklärung hieß es weiter, der Vorfall sei „Teil einer systematischen und vorsätzlichen Politik gegen Kinder“. Zudem wurde erklärt: „Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, so schnell wie möglich Maßnahmen zu ergreifen, um die israelische Besatzung zu beenden, die die Hauptursache dieser Verbrechen ist.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell