Prevot: Belgien und Deutschland teilen eine starke europäische Vision
Berlin, 24. Februar (Hibya) - Der belgische Vizepremierminister und Außenminister Maxime Prevot führte in Berlin Gespräche über die bilateralen Beziehungen mit Deutschland, die Zukunft Europas und den Krieg in der Ukraine.
Der belgische Vizepremierminister und Außenminister Prevot bewertete im Rahmen seines Berlin-Besuchs die bilateralen Beziehungen zu Deutschland sowie aktuelle Themen, insbesondere die Zukunft Europas und den Krieg in der Ukraine.
In einem Meinungsaustausch mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul über die verbindenden Elemente zwischen Belgien und Deutschland sagte Prevot: „Mehr als 31.000 Belgier haben Deutschland zu ihrer Heimat gemacht. Unsere Volkswirtschaften, unsere Zukunft und die Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, sind vollständig miteinander verflochten. Wir haben über die dringende Notwendigkeit gesprochen, Europa und unsere Institutionen zu reformieren, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Zudem haben wir eine erweiterte Europäische Union erörtert, die unseren Nachbarn eine verlässliche Perspektive bietet und zugleich das Funktionieren unserer Union bewahrt.“
Mit Blick darauf, dass der Krieg in der Ukraine in seinen vierten Winter geht, erklärte Prevot: „Die Luftverteidigung bleibt die dringendste Priorität zum Schutz der Zivilbevölkerung. Moskau muss diesen Krieg beenden. Kiew ist nicht allein.“
Auch internationale Entwicklungszusammenarbeit und globale Herausforderungen standen auf der Agenda. Prevot berichtete, dass er diese Themen mit Barbel Kofler, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, erörtert habe.
In Berlin besuchte Prevot zudem das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und betonte, dass der Schutz der jüdischen Gemeinschaft in Zeiten zunehmenden Antisemitismus eine „lebendige Verpflichtung“ sei.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell