Schweiz verhängt fünftägige Trauer nach dem Tod von 40 Menschen
Stockholm, 2. Januar (Hibya) – Die Schweiz hat nach dem Tod von 40 Menschen bei einem Brand in einem Skigebiet eine fünftägige Trauer angeordnet.
Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin bezeichnete den Brand als eines der traumatischsten Ereignisse in der Geschichte des Landes und kündigte eine fünftägige Trauer an. „Es war ein Drama unbekannten Ausmaßes“, sagte Parmelin und würdigte „die vielen jungen Leben, die verloren gingen und abrupt endeten“.
Der Bundespräsident erklärte, das Land schulde es diesen jungen Menschen, deren „Projekte, Hoffnungen und Träume“ jäh beendet wurden, dafür zu sorgen, dass sich eine solche Tragödie nie wiederholt.
Der Brand brach gegen 01:30 Uhr in der Bar Le Constellation der Stadt aus, die Ursache ist jedoch noch unklar. Einige Zeugen sagten, das Feuer habe begonnen, nachdem Feuerwerkskörper oder Signalraketen in Champagnerflaschen eingesetzt worden seien.
Zeugen berichteten, dass die Flammen die Decke erfassten und sich innerhalb von Sekunden ausbreiteten und einen überfüllten Keller voller Feiernder erfassten.
Die Schweizer Polizei warnte, dass die Identifizierung aller Todesopfer Tage oder sogar Wochen dauern könne. Die genaue Zahl der Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandes in der Bar befanden, ist weiterhin unklar; die Polizei nannte keine Zahl der noch Vermissten.
Die Kantonsstaatsanwältin Beatrice Pilloud erklärte, es seien erhebliche Ressourcen mobilisiert worden, „um die Opfer zu identifizieren und die Leichen so schnell wie möglich an die Familien zu übergeben“.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell